Hallo! Schön, dass du da bist, und sei herzlich willkommen.
Mein Anliegen ist, dass du mehr von mir kennen lernst und vielleicht zum Nachdenken angeregt wirst. Denke dies passiert am besten, wenn ich ab und zu über mein Hobby, die Finanzen berichte. Nicht zuletzt hoffe ich, dass du profitieren kannst…
So werde ich zuerst über «den Zehnten» berichten, der etwas aus der Zeit gefallen scheint, und somit gut zu mir passt.
Der zehnte Teil des Einkommens gehört meinem Schöpfer. Er schenkt das Wollen und das Vollbringen. Er misst meine Zeit und kennt meine Bedürfnisse.
Aus diesem Konto werden Spenden und Glaubensprojekte finanziert. Wenn es leer ist können noch so viele Körbchen durch die Reihen der Gläubigen gereicht werden – sie gehen leer an mir vorüber!
Freikirchen finanzieren sich oft aus diesem Geld und ja, ich war in meiner Graubündner Zeit in einer solchen «Gemeinde des vollen Evangeliums». Auf meinen Einwand, dass ich einfach nicht mehr geben könne als den «Zehnten», wurde pickelhart argumentiert: «Nur wer mehr gibt als den Zehnten, kommt in den vollen Segensfluss.» Heute nenne ich das «Schindluderei» und bin damit nicht alleine. Costi W. Hinn, Gott Gier und Geld, Bielefeld 2021, ISBN 978-3-86699-756-1 sieht das ähnlich.
Der «Zehnte» ist ein Teil des Finanzsystems, wie es in der Bibel beschrieben ist. Leider kann ich den genauen Zusammenhang nicht mehr finden. Doch ich weiss aus einem Kinderspiel, dass es vorsah, dass man alles nach 7 Jahren zurückgibt, was man erworben hat (Hall -und Jubeljahr). Kannst du weiterhelfen? Dieses System wurde jedoch nie gelebt.
Wie sähe unsere Welt aus, wenn alle das anwenden würden?
Trotz allem erfüllt es mich mit grosser Zufriedenheit etwas zurück geben zu können. In den Losungen erscheinen klare Hinweise, und manchmal folge ich der Stimme meines Herzens.
Was für mich stimmt, muss nicht zutreffen für dich und als die Kinder klein waren konnten wir das auch nicht beiseitelegen.
Mit einem bischöflichen Segen verabschiede ich mich für dieses Mal. Tschühüüü
Der Segen des Masses beseele deine Pläne und Ziele, damit du im Annehmen deiner Grenzen den grösseren Frieden findest. Gott schenke dir Weitsicht und Geduld.